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Oliven

Für den Direktverzehr sind Oliven eher nicht geeignet, da die frische Frucht zuviele Bitterstoffe enthält. Zum leckeren mediterranen Snack werden Oliven durch das Einlegen in Salzlake. Aber auch als Speiseöl sind die Steinfrüchte beliebt. 

Lateinischer Name:
Olea europaea

Familie:
Ölbaumgewächse (Oleaceae)

Herkunft:
Unsicher ob Oliven einen ostmediterranen Ursprung haben oder doch aus Zentralasien stammen.

Wuchs:
Reich verzweigter, immergrüner Baum oder Strauch, erreicht (je nach Sorte) eine Wuchshöhe von 10 bis zu 20 Meter

Ernte:
Mitte Oktober bis in den März hinein (im Mittelmeerraum)

Blüte:
Vier weiße bis gelbliche, 2,5 bis 4 mm lange Kronblätter

Frucht:
Ellipsoide bis fast kugelige Steinfrucht; die Farbe der unreifen Oliven ist grün, die der reifen schwarz oder violett/braun

Standort:
Trockenes, warmes und sonniges Klima, sandige und durchlässige Böden

Pflege:
Nur sehr gering Wässern und Staunässe unbedingt vermeiden

Vermehrung:
Häufig über Stecklinge

Fruchtige Fakten:
Oliven finden wir in allen möglichen Variationen: mit Kern, ohne Kern, säuerlich, salzig, grün, violett oder schwarz. Doch was hat es mit den unterschiedlichen Farben eigentlich auf sich? Sind das verschiedene Sorten? Nein! Die Farbe verrät lediglich den Reifegrad der Olive zum Erntezeitpunk. Eine Olive färbt sich im Laufe Ihres Reifeprozesses von grün über violett zu schwarz. Wer nun allerdings denkt, er könnte durch eine Olivenplantage schlendern und die Früchte vom Baum in den Mund essen, der täuscht sich leider. Frische Oliven enthalten viel zu viele Bitterstoffe und sind daher zum Direktverzehr nicht geeignet. Erst durch das Einlegen in Salzlake oder Lauge werden die Früchte zu einem mediterranen Snack-Genuss. Oliven als Snack oder im Salat sind allerdings nur das I-Tüpfelchen der Verwendungsmöglichkeiten. Denn hauptsächlich dient der Olivenanbau einem anderen Zweck, nämlich zur Gewinnung des beliebten und so gesunden Olivenöls. Man sagt immer, die Menschen im Mittelmeerraum leben länger und gesünder. Doch woran liegt das? Wissenschaftler sind sich einig, dass das unter anderem an dem hohen Olivenöl-Verbrauch liegt. In Mittelmeerländern ist dieses Öl, das aus einfach ungesättigten Fettsäuren besteht, die Hauptfettquelle. Diese einfach ungesättigten Fettsäuren regulieren zum Beispiel den Cholesterinspiegel. Auch soll durch vermehrten Olivenöl-Genuss das Herzinfarkt- und Krebsrisiko gesenkt werden. Und wer sich schon mal gefragt hat, warum südländische Frauen so lange jugendlich frisch aussehen – auch dahinter steckt zum Teil der Olivenölkonsum!



 

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